Messfehler

Straßenverkehr 2020 – das ändert sich

Straßenverkehr 2020 – das ändert sich. Wie nach jedem Jahreswechsel stehen auch dieses Jahr wieder Veränderungen für Verkehrsteilnehmer an. Neue Vorschriften in 2020 auf deutschen Straßen, unter anderem höheres Bußgeld, Abgasgrenzwerte, LKW-Assistenzsysteme und weiteres. Einiges wird schon ab dem 1.1.2020 eingeführt, jedoch einige Veränderungen werden erst später im Jahr wirksam.

Die wichtigsten Änderungen im Anschluß:

Kleinere Motorräder bis 125 Kubikzentimeter dürfen zukünftig von Autofahrern ohne Prüfung gefahren werden, vorausgesetzt wird allerdings eine vorherige Schulung. Diese Schulung beinhaltet neun Unterrichtseinheiten zu je 90 Minuten (viermal Theorie und fünfmal Praxis). Die Fahrer müssen mindestens 25 Jahre alt sein und seit fünf Jahren einen Führerschein der Klasse B besitzen.
Bei den KFZ-Versicherungen gibt es neue Typklassen bei der Haftpflichtversicherung. Für einige Autobesitzer bleibt der Beitrag unverändert, für manche wird er sogar günstiger. Besitzer von einigen Oberklassen-Modellen oder SUVs müssen mit höheren Beträgen rechnen.

Neu zugelassene Lang-LKWs müssen mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet werden, dies wird ab dem 1.7.2020 zur Pflicht. Ebenfalls zur Pflicht werden mitblinkende Seitenmarkierungsleuchten gemacht.

Veränderungen in der Straßenverkehrsordnung können zukünftig zu höheren Geldstrafen oder anderen Sanktionen führen, wobei es auch um eine Erhöhung der Punkte gehen wird. Diese Änderungen werden allerdings erst im Frühjahr dem Bundesrat vorgelegt.

Hier die geplanten Änderungen:

Parken auf Geh- oder Radwegen wird dann mit einem Bußgeld in Höhe von 55 Euro bestraft. Wer andere Verkehrsteilnehmer behindert, länger als eine Stunde parkt oder länger als eine Stunde mit Behinderung parkt, muss 70 beziehungsweise 80 Euro bezahlen, einen Punkt in Flensburg gibt es obendrauf.

Parken in Feuerwehrzufahrten, auf Behindertenparkplätzen und Stellplätzen für E-Autos kostet genauso wie die Behinderung von Rettungsfahrzeugen künftig 70 statt wie bisher 55 Euro. Mal eben in zweiter Reihe halten? Dies soll mit 55 Euro geahndet werden (früher 15 Euro), kommen noch „mit Behinderung“, „mit Gefährdung“ oder „mit Sachbeschädigung“ hinzu, kann das Bußgeld auf bis zu 100 Euro steigen und zusätzlich einen Punkt kosten.

Fahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen der Novelle zufolge innerorts beim Rechtsabbiegen nur noch im Schritttempo (maximal 11 km/h) abbiegen. Ansonsten wird ein Bußgeld von 70 Euro fällig, außerdem gibt es einen Punkt.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder diese unerlaubt nutzt, muss künftig mit einer Geldbuße bis zu 320 Euro rechnen, zuzüglich mit einem Fahrverbot von einem Monat und zwei Punkten in Flensburg.

Bei weiterem Interesse zu dem Thema, folgen Sie bitte dem nachfolgenden Link: https://www.stern.de/auto/news/neue-regeln–das-aendert-sich-2020-im-strassenverkehr-9064404.html

Es grüßt Derblitzeranwalt.com