E-Scooter schützt vor Bußgeld nicht

E-Scooter schützt vor Bußgeld nicht. Voll in Mode sind derzeit E-Scooter, denn sie gelten als umweltfreundliche Alternative im stinkenden Verkehr. Allerdings ist es so, dass bei falscher Nutzung des modernen Tretrollers Sanktionen aus dem Bußgeldkatalog folgen können. Viele Verkehrsvergehen unter anderem das Fahren mit Alkohol im Blut, haben das Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz dazu animiert eine neue Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge zu erlassen. Wenn es um den Alkohol geht, gelten hier die gleichen Promille-Vorschriften wie beim Fahren eines Kraftfahrzeugs und wer noch in der Probezeit ist, darf gar keinen Alkohol getrunken haben, wenn er auf den elektrischen Tretroller steigt.

Auch über eine härtere Gangart bei Verstößen wegen des rüpelhaften Verhaltens der E-Scooter-Fahrer, der häufiger auftretenden Unfälle und deren haufenweise falsch geparkten Tretrollern führten zu diesem Apell des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer der CSU.

Ab dem 14. Lebensjahr darf man einen E-Scooter fahren, eine Fahrerlaubnis benötigt man nicht. E-Scooter dürfen mit der Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h gefahren werden. Für das Führen eines E-Scooter benötigt man eine Haftpflichtversicherung, eine Helmpflicht besteht allerdings nicht.

E-Scooter dürfen auf Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen fahren. Wenn diese nicht vorhanden sind, ist das Fahren auf Gehwegen und Autostraßen erlaubt. Grundsätzlich verboten ist das Fahren in Grünanlagen und Fußgängerzonen. Unerlaubtes Fahren kostet laut Bußgeldkatalog zwischen 15 und 30 €. Auch nebeneinander fahren wird mit einem Verwarngeld zwischen 15 bis 30 € bestraft.

Bei weiterem Interesse an dem Thema, folgen Sie bitte dem nachfolgenden Link: https://www.presseportal.de/pm/113055/4336008 

Verkehr: E-Scooter kaum genutzt

Im Wandel der Zeit steht auch unsere Mobilität.  Festgestellt wurde, dass nur jeder fünfte Großstädter neben städtischen öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Auto, dem Fahrrad oder dem Gang zu Fuß mindestens auf ein neues Mobilitätsangebot setzt. Elektroroller sind dabei mit vier Prozent das am seltensten genutzte alternative Fortbewegungsmittel. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov zum Thema ʺmobilität“.

Kommen Sie gut an Ihr Ziel – derblitzeranwalt.com